Ausstellung Irmgard Böhmer-Saal und Angie Horlemann
– ♥ Vom 25. Januar bis 8. März 2026 ♥ –
Irmgard Böhmer-Saal und Angie Horlemann
Irmgard Böhmer-Saal und Angie Horlemann, beide mit einer langjährigen Maltradition, sind schon viele Jahre Künstlerinnen der Galerie.
Irmgard Böhmer-Saal (IBS)
Irmgard Böhmer-Saal (IBS) – eine vielseitige Künstlerin, kommt von der klassischen Malerei.
Ihre Ölgemälde eröffnen innere und symbolische Dimensionen jenseits realistischer Darstellung.
Hauptbestandteil dieser Ausstellung sind ihre Maler-Plastiken in der Majolika-Tradition.
Sie schaffen einen Übergang vom Bild zur Skulptur, bei dem Farbe, Form und Raum gleichwertig sind.
Sie war Künstlerin der Staatlichen Majolika Karlsruhe,
hatte neben Markus Lüpertz ihr Atelier.
Ihre Werke sind alle Unikate und tragen den Stempel der Majolika, welche um die Jahrhundertwende in der Zeit des Jugendstils gegründet wurde und internationalen Ruf hatte.
Einige der keramischen Objekte von IBS wurden bei bedeutenden Auktionen angeboten, was den Sammlungs- und Marktbereich widerspiegelt.
Sie ist im Ausstellungskatalog der Majolika abgebildet und als Künstlerin aufgeführt.
Im Malen, Formen und Gestalten verfolgt IBS ästhetische Tiefe, innere Harmonie und eine kunsthistorische Reflexion des Menschlichen, erweitert so die Grenzen der traditionellen Genres von Malerei und Keramik.
Anmut, Energie, Würde strahlen ihre feminas aus.
Die Urköpfe „Arche“ sind auf das Wesentliche reduziert, scheinen aus den Anfängen der Kunst zu kommen.
Wie Wächter im Haus und Garten thronen sie erhaben mit oder ohne Gold, vernagelt, mit Helm, afrikanischer Bemalung – trotzen jedem Wetter.
Die reduzierte ästhetische Formensprache in ihren Plastiken bietet viele Ausdrucksmöglichkeiten und zeigen die Kreativität von IBS.
Preise und Ausstellungen im In- und Ausland folgten.
Angie Horlemann
Angie Horlemanns Leinwände sind eingefangene Momente, Augenblicke und Zustände der Zeit.
Spuren suchen, entdecken und hinterlassen, wie der Mensch auch unentwegt Spuren auf der ganzen Welt hinterläßt.
Formen, Farben, Texturen sind Ausdruck ihrer Emotionen und Ideen.
Ihre Werke sind oft Ausschnitte aus dem Ganzen, eine Erzählplattform, teilweise Abbilder der Innenwelt der Künstlerin, Erlebtes, Wirklichkeit und Fantasie.
Informelle Kunst lässt viel Freiheit für die Interpretation eines Werkes.
Ihre ausdrucksstarken Kompositionen entwickeln sich frei aus der Farbfläche heraus.
Ihre Farben leben, A,.H. stellt sie aus Pigmenten selbst her und versetzt sie mit festen Stoffen.
Die Flächen erzeugen eine körperliche Räumlichkeit, eine fast fühlbare Dreidimensionalität.
Der Malgrund wird zur Landschaft, mit Höhen und Vertiefungen, Erde und Sand sprechen und bezeugen die reale Gegenwart der Natur, die Naturverbundenheit der Künstlerin wird spürbar.
Risse in den Farben, abgetönte Mattigkeit, Hindurchschimmern der dunklen Schichten, Kratzer, Schraffuren, die die Malerin ihren Bildern zufügt, lassen die Oberfläche wirken, als hätte sie einen Alterungsprozess hinter sich.
Vergangenes wird sichtbar – Spuren der Zeit, die jedoch von Vitalität, spontaner Energie und Lebenslust erzählen.
Emotionale Markierungen, Zeichen, teils kalligraphische Hinterlassenschaften – ein experimentelles Spiel der verschiedensten Gestaltungsmittel sind Ausdruck emotionaler Kraft, positiver Ausstrahlung, starker Erdverbundenheit und zeitlose Würde.
Viele Ausstellungen und Preise im In- und Ausland belegen ihren künstlerischen Weg.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Maximillianstraße 99 (Nähe Dom)
Mittwoch – Freitag, 14.00-18.00 Uhr
Samstag 11.00 – 17.00 Uhr
Sonntag 14.00 – 17.00 Uhr
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.